Ein attraktiver Ratgeber zur Herstellung von sanften Pflegeprodukten für
Haut und Haar. Die Autorin war zuerst in der Kosmetikbranche tätig, bevor sie Heilpraktikerin wurde. Sie nennt zuerst die wichtigsten Rohstoffe zur Kosmetikherstellung. Anschließend werden einfache Rezepte für die Herstellung vonCremes, Lotions, Duschgels, Deodorants bis hin zu Sonnenschutz und Babypflege vorgestellt.
Doleschalek, Petra: Kosmetik selbst gemacht
6 März, 2009West, Zita: Wir wünschen uns ein Baby!
2 März, 2009
Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Kinderwunsch und Kinderlosigkeit. Die einzelnen Kapitel behandeln die körperlichen und psychischen Ursachen, den Lebensstil und die Ernährung, und informieren über die komplementären Therapien und die künstliche Befruchtung. Im Anhang ein Glossar und nützliche Adressen (auch Internet).
Guns ‘n Roses „Chinese Democracy“
13 Dezember, 2008
Am Ende des Jahres soll es hier in unserer kleinen Rubrik nochmal um eine Platte gehen, die landauf, landab in aller Munde ist. Unter vielen Weihnachtsbäumen wird sich wohl dies Jahr ein Exemplar dieser Scheibe finden. Bei uns können Sie „Chinese Democracy“ gleich in mehreren Exemplaren ausleihen. Über das Album ist ja eigentlich mehr als genug geschrieben worden. Hier also nur kurz etwas zum Wesentlichen: zur Musik!!
Axl Rose hat über mehr als 15 Jahre mit wechselnden Studiomusikern ein 71 minütiges Opus eingespielt, das sich zu hören lohnt! Musikalisch ist die Platte alles andere als vorhersehbar und langweilig! Rose bedient sich anders als bei den klassischen Gunner’s Platten nicht nur einer Stilrichtung, sondern experimentiert hier mit diversen Stilen und Einflüssen. Ausflüge in Noise und Industrialklänge findet man ebenso wie Anklänge an Funk & Soul. Vor allem fällt auf, dass er den Hang zur großen ( manchmal fast überproduzierten) Pose entwickelt hat. Opulent ausgestaltete sieben Minuten Songs mit Bläser-und Streichersatz sind keine Seltenheit auf „Democracy“. Dabei gelingt ihm mit einigen Tracks ( „Better“, „Sorry“, „Prostitute“) wirklich der große melodiöse Gänsehaut-Wurf.
Sein größtes Pfund ist aber seine Stimme. Wohl kaum jemand vermag so viele Stimmfärbungen in einem einzelnen Song unterzubringen wie Rose. Vom abgestochenen Schwein, über greinendes Baby zum tremolierenden Metalsopran, bis hin zum sonoren Bassorgan hat Rose alles drauf. Regelrecht schizophren ( Spiegel seiner Persönlichkeit) sind seine Stimmmöglichkeiten. Und mit diesen wuchert er auf dem Album wie noch auf keinem klassischen Gun’nRoses Album vorher. Fazit: überaus gelungene und sich bei jedem weiteren Hören neu erschließende Platte, auf die man sich als alter Gunner’s Fan einlassen kann, aber auch als „Neuhörer“ Vergnügen finden kann.
Standort: Zentralbibliothek CD Heavy Metal Hardrock Punk 80.3531 / Bestseller CDs 906 & 907
Barmen: CD 80.782
24 November, 2008
Neptos: Der Einbürgerungstest
als großes Deutschland-Quiz
Alle 300 Fragen plus 160 offiziellen landesspezifischen Fragen, für alle, die sich in Deutschland einbürgern lassen wollen. Aufbereitet als interaktives Quiz, ist es auch für Deutsche interessant sich diesen Fragen zu stellen.
Für DVD-Player, PC und Game-Konsolen
Lemmy „White Line Fever“
28 Oktober, 2008Wenn dieser Tage von unterhaltsam geschriebenen Autobiographien von Pop-und Rockstars die Rede ist, fallen einem vor allem natürlich die Wälzer der Herren Bushido und Bohlen ein.
Ebenso erhellend und geradezu erheiternd ist der in England schon 2002 und bei uns 2006 erschienene Lebensrückblick des Herrn Ian Kilmister, besser bekannt als „Lemmy “ von Motörhead. Für nicht gerade wenige (und nicht nur für diejenigen, die ihn wegen Motörhead verehren), ist Kilmister das Arbeiterdenkmal des Rock’n Roll. Der lebende Beweis, dass Rocker und solche, die sich nicht nur so nennen, sondern ihre Ideale von Sex, Drugs & Rock’n Roll auch leben, nicht unbedingt mit Anfang zwanzig ins Gras beißen müssen.
Wie er das geschafft hat, was er in den Jahrzehnten auf der Überholspur des Lebens und überhaupt „on the Road“ mit seinen früheren Bands (darunter den nicht eben unbekannten Psychorockern von „Hawkwind“ ) und natürlich mit DER Metalband Motörhead erlebt hat, ist auf 320 Seiten unterhaltsam und mit einer ordentlichen Prise Ironie und britischem Humor gewürzt zu lesen. ( In Anlehnung an eine Kindersendung der ARD aus den Siebzigern: Schmökern also mit Lemmy…)
Im Anhang findet man eine vollständige Diskographie ( bis 2006 ) und ein gutes Namens-und Sachregister.
Standort: Zentralbibliothek Musikabteilung Signatur Sbm 800 Kilmister
Calexico „Carried to Dust“
28 Oktober, 2008Musik in epischer Breite, den Soundtrack zu Roadmovies, die einen durch die karge Landschaft der US-Wüstenstaaten begleiten, skurrile Soundschnipsel, die mal an Mariachi, mal an Folksongs erinnern, all das vermisste man auf dem vor gut zwei Jahren erschienenen Album „Garden Ruin“. Calexico hatte beschlossen, sich musikalisch in andere Gefilde zu entfernen - mal nicht den eingeschlagenen Weg weiter auszutreten. Alles ganz ehrenwert – aber….
Offensichtlich fanden weder Fans noch die Musiker selbst zu sehr Gefallen an dieser neuen Richtung.
„Carried to dust“ ist nun wieder genau das, was der Freund der Musik des Duos Convertino / Burns gerne hören will und was schmerzlich vermisst wurde. Im Überschwang ist dem wechselnden Ensemble um die beiden ständigen Bandleader sogar das vielleicht beste Album der Bandgeschichte gelungen. Alles wie gehabt und noch eine Spur sicherer musiziert und produziert als auf den früheren bisherigen Bestmarken wie „Black Light“ und „Hot Rail“. Anhören! – und wenn möglich die alten Dias vom Arizonatrip von vor zehn Jahren rausholen…
Standort: Zentralbibliothek Musikabteilung CD 80. 3466
Ralph Vaughan Williams „Sinfonien“
23 August, 2008
Ralph Vaughan Williams ist einer der bedeutendsten englischen Komponisten des 20. Jahrhunderts und in unseren Breiten – und Längengraden leider immer noch für viele Zeitgenossen ein unbeschriebenes Blatt. Da er am 26.8. vor fünfzig Jahren starb, ist dies Anlaß genug, ihn in unserem Blog den geneigten Hörern ans Ohr zu legen.
Im angelsächsischen Raum genießt der Komponist bis heute eine ungebrochene Popularität, die sich darin zeigt, das viele seiner Werke bis heute fest im Repertoire der Orchester, Chöre und Kammermusikensembles verwurzelt sind. In Deutschland ist erst in den letzten Jahren eine gewisse „Vaughan Williams – Renaissance“ auszumachen. Einige große und bedeutende Orchester haben diesen begnadeten Melodiker für sich (wieder-) entdeckt und bringen sein umfangreiches Oeuvre zur Aufführung. Auch das Wuppertaler Sinfonieorchester hat in den letzten Spielzeiten einige seiner Werke erklingen lassen. Stellvertretend und geradezu als musikalischer Gipfelpunkt seines umfangreichen Schaffens, das fast alle Gattungen der klassischen Musik abdeckt, wollen wir seine neun Sinfonien empfehlen.
In ihnen kann man den musikalischen Reichtum und das melodische Universum von Vaughan Williams erforschen, da die neun Werke in ihrer Anlage zum Teil völlig unterschiedlich sind und sich programmatisch voneinander unterscheiden. Vaughan Williams ist ein Meister der Stimmungen und erreicht durch sein Geschick, die Orchesterfarben so nuanciert und gekonnt einzusetzten, den selben Effekt wie ein Maler, der die Farben seiner Palette meisterlich zur Wirkung bringt. Allen Sinfonien voran stehen die drei mit programmatischen Namen versehenen Sinfonien Nr. 1, 2 und 7. Wie es ihm in diesen Werken exemplarisch gelingt, den Hörer auf Reisen durch Landschaften (Antarktis und das Meer ) bzw. durch Städte ( A London Symphony ) mitzunehemen, ist außerordentlich. Ebenfalls ganz große Musik ist seine weltberühmte Romanze für Violine und Orchester „The lark ascending“, die jeder mit Interesse an klassischer Musik kennen sollte. Auch die Streichquartette, die ein Kleinod dieser Gattung darstellen und bei uns nahezu unbekannt sind, werden mehr als empfohlen.
Standort der CDs: Musikabteilung der Zentralbibliothek CD 30. 1694 ( The 9 Symphonies ) ; CD Instrumentalmusik Sampler 30. 1824 ( „The lark ascending“); CD 30. 2066 ( Die Quartette )
M. Sedgwick: Das Buch der toten Tage
15 August, 2008
Das Buch der toten Tage erzählt die Geschichte eines Jungen, der auf den Namen „Boy“ hört und seit einiger Zeit für den Magier Valerian arbeitet. Dieser ist ein eigenbrötlerischer und launischer Mensch, der Boy oft schlecht behandelt. Für Boy ist diese Leben zwar immer noch besser als das Leben auf der Straße, doch als er für Valerian eine Botschaft abholen soll, dessen Überbringer vor Boys Augen umgebracht wird, ist nichts mehr wie vorher. Boy findet sich in einem fantastischen Abenteuer wieder, in dessen Verlauf er seinen Herrn unterstützen muss „Das Buch der toten Tage“ zu finden. Dieses Buch ist Valerians letzte Rettung, um den Pakt mit bösen Mächten zu lösen, den er vor 15 Jahren schloss und der nun endet. Sie werden dabei tatkräftig von Willow unterstützt, die Boy in ihr Herz geschlossen hat, dem Magier Valerian aber nicht so recht traut…zu Recht?
Dieses Buch lebt von der kaum durchschaubaren Person Valerian, denn bei ihm weiß der Leser nie so recht ob er gut oder böse ist und der eigentlich guten Storyidee. Die Hauptfigur Boy ist leider weder clever, diesen Part übernimmt das Mädchen Willow, noch stark (auch nicht psychisch) und so bringen fast nur Valerian und Willow die Story voran. Bei Boy handelt es sich um einen eher introvertierten Jungen, dessen einzige Begabung darin zu bestehen scheint, sich in enge Räume zu quetschen und unauffällig zu sein. Er spielt bis zum Schluss Valerians Marionette. Leider bleiben am Ende auch viele Fragen offen und viele kleine Details werden nicht aufgelöst. Bei manchen wirkt es so, als hätte der Autor selbst keine Antwort darauf. Außerdem nervt die ständige Geheimnistuerei Valerians, obwohl dem Leser schon früh klar wird, worum es geht (nicht zuletzt dank dem Klappentext). Insgesamt ist aus einer guten Idee ein durchschnittlicher Roman geworden, der es nur teilweise schafft eine passende Atmosphäre aufzubauen.
Standort: BÜCHERSCHIFF – Fantasy & Mystery
The Hold Steady „Stay Positive“
2 August, 2008
Nun im August ist es Zeit, auf eine Band aus New York aufmerksam zu machen, die zwar schon seit 2003 vier Alben produziert hat, aber erst mit ihrem aktuellen Werk „Stay Positive“ verstärkt bei uns wahrgenommen wird. Die Platte hat in diversen Musikredaktionen Begeisterungsstürme ausgelöst und wird zu Recht über den grünen Klee gelobt.
Die Musik auf „Stay Positive“ ist kurz gesagt knackiger Rock der erfrischendsten Sorte! Zwei Gitarren, Bass, Drums und Keyboard sorgen zusammen mit der prägnanten Stimme von Sänger Craig Finn( ähnlich kehliges Organ wie Randy Newman ) für puren Hörgenuss. Bei jedem Durchlauf dieser Scheibe gewinnt man darüber hinaus den Eindruck, dass sich die Riffs und Songstrukturen der einzelnen Tracks immer subtiler in die Gehörgänge und damit in die Großhirnrinde einbrennen, um dort – nicht nur für kurz – zu verweilen.
Das Album hat das Zeug zum Klassiker und es würde nicht verwundern, wenn am Ende des Jahrzehnts diese Scheibe in diversen Ranglisten der „Topalben“ der 00er wieder auftauchen würde.
Anspieltipps: „Constructive Summer“, “ Sequested in Memphis“, und „Lord, I’m Discouraged“ mit DEM Gitarrensolo des Albums…
Standort: Musikabteilung der Zentralbibliothek CD Rock Pop 80.3379
Schulthess, Konstanze von: Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg, ein Porträt.
10 Juli, 2008Es ist eine sehr beeindruckende und anrührende Würdigung der Frau des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die die jüngste Tochter der beiden geschrieben und einfühlsam und voll Bewunderung ausgeführt hat, welch harte und unsichere Lebensbedingungen ihre Mutter meistern musste – im Dritten Reich und danach.




![Violinkonzert Op. 61/The Lark Ascending [HYBRID SACD]](http://ecx.images-amazon.com/images/I/411WPQXBXML._SL160_AA115_.jpg)


