Daniel Hope ist einer der momentan erfolgreichsten Soloviolinisten auf diesem Planeten. Seine letzten der Barockepoche verpflichteten Alben waren große Verkaufserfolge. Durch die damit verbundene Medienpräsenz ist er auch einem breiten Publikum jenseits der Klassikszene ein Begriff geworden. Nun hat er ein wirklich beachtenswertes Buch geschrieben. Aus der Sichtweise eines Insiders beschreibt er minutiös den Ablauf eines Konzertabends und erklärt so den interessierten Lesern viele Details vor und hinter der Bühne, die – und das ist das bemerkenswerte -, mit kritischer Distanz und Humor den gängigen Klassikbetrieb und seine oft aufgeblasenen Rituale neu bewerten und erklären.
Gleichfalls versetzt sich Hope in die Rolle des Publikums, das den Künstler auf der Bühne erlebt. Aus dieser Sichtweise eines vergleichsweise jungen und offenen neuen Typus von konzertinteressierten Musikfreunden beantwortet er Fragen, die viele Menschen die in ein klassisches Konzert gehen haben, aber nicht zu stellen wagen.
Seine Absicht ist es mit diesem Buch, Schwellenängste bei denen abzubauen, die die Klassikszene als elitär oder alten Ritualen verpflichtend ansehen, trotzdem aber gerne mal in ein Konzert gehen würden. Er bricht vielmehr eine Lanze, für einen neuen Ansatz der Präsentation von klassischer Musik in Konzerten. Ihm ist es ein Anliegen, auch durch seine Art die Musik selbst in Konzerten zu vermitteln, ein neues jüngeres Publikum für die sogenannte klassische Musik zu interessieren.
Dies ist ihm mit diesem in äußerst lesbarem Stil geschriebenen Buch schonmal gelungen.
Parallel dazu ist eine neue CD von ihm erschienen, die ebenfalls mit zum Teil seltenst eingespielten Barockperlen der Violinliteratur glänzt.
Beide Medien sind in der Musikbibliothek der Zentralbiliothek zu entleihen!
Das Buch unter der Signatur Sbg 2 HOPE, die CD „Air a Baroque Journey“ unter der Signatur Instrumentalmusik Sampler 30. 271



Dieser Abenteuerroman mit einigen fantastischen Elementen hat nicht nur ein ansprechend spannendes Cover…nein das Cover passt auch zum Inhalt. Der ist nämlich genauso spannend und in einem interessanten Wechsel von Ich-Perspektive und auktorialem Erzähler vom Autor verfasst.


